
Besondere Trainings-Kooperation mit SC Wiesbaden, Demokratiefahrrad, Sahara-Sandsturm und fast 90 Kilometer im Olympic Pool
8. April 2026
14 Tage besonderes Trainings- und Begegnungs-Camp auf Kreta
Kreta. Wieder ein Trainingslager organisiert und gestaltet von SIGILTRA SWIMMING auf Kreta – dieses Mal mit besonderen „Überraschungen“. Aber vor allem mit vielen neuen Impulsen und Reizen für die kommende Wettkampfsaison auf der für unsere Schwimmer ungewohnten „langen Bahn“. Das erlebten unsere zwölf Leistungsschwimmer des Kreisstützpunkts auch aus dem gesamten Emsland beim fünften Mal auf der Mittelmeerinsel in der dieses Mal „nicht immer ruhigen“ Ägäis.
Unter Federführung des SV Sigiltra Sögel bot der olympische Pool des sportbetonten Lyttos Beach Hotels an der Nordküste der griechischen Insel eigentlich wieder optimale Bedingungen für eine intensive Meisterschaftsvorbereitung. Trotz zum Teil widriger Wetterbedingungen unter dem Strich ein gelungener Auftakt für die entscheidende Langbahnsaison in gutem sportlichem Environment und vielfältiger Gesellschaft.
Auch für unsere Sigiltra-Leistungsträger wie Lotta Schmees, Jevste Vredenborg, Franziska Robbers und Hermann Schmees (Masters) sowie einige EL-Kaderschwimmer aus Emsbüren, Lingen, Dalum und Meppen, die sich auf die Landes- und Norddeutsche sowie Deutsche Meisterschaften vorbereiten, konnten das erneut in Gesellschaft mit vielen gleichgesinnten Sportlern aus Hannover, Aachen, Hagen, Mainz, Düsseldorf und vor allem Wiesbaden tun. Das Trainingscamp unter südlicher Sonne, das auch vom Förderkreis Schwimmen und der Sporthilfe Emsland unterstützt wird, bot auch dem EL-Sporthilfe-Kader, die im Kreisstützpunkt zusammen mit den Sögelern sozusagen „eine Einheit bilden“ besondere Möglichkeiten. Insbesondere auch für Laura Vehns (SV Concordia Emsbüren), Jan Richtering (SV Blau-Weiß Lingen), Sarah Dall (Wasserfreunde Dalum) und dem Meppener David Schnieders sowie separat Marius Hollen und Samuel Sibum, die mit dem SV Haren vor Ort waren, ließ das Camp kaum Wünsche an sportlichen und auch kulturellen Möglichkeiten im Wasser und an Land, an Unterkunft und Verpflegung übrig. „Essen einfach lecker“ – „kurze Wege vom Zimmer zum Becken“ – „relativ“ warmes Wasser – wenn die so nicht gewohnten Wetterschwankungen gewesen wären. Das 10-Bahnen-Freibecken, in der Regel – wenn kein Sturm – nachts abgedeckt bot optimalere Wassertemperaturen von bis zu rund 26 Grad C. Gut ausgestattete Kraft- und Gymnastikräume, weitere diverse Sportanlagen konnten ergänzend helfen, die 14 Tage trotz recht kühler und zwischendurch windiger Tage optimal zu nutzen. Zusätzlich stand „Gott sei Dank“ teilweise ein 25-m-Hallenbad bei Sturm und Regen zum Ausweichen zur Verfügung. Bei rund vier bis fünf Schwimmkilometer pro Abschnitt sprangen nach 21 Sektionen zum Schluss fast 90 Kilometer Schwimmleistung unterschiedlicher Intensität heraus. Regelmäßiges Dehnen, Gymnastik und 8 Krafteinheiten rundeten das sportliche Programm ab – nicht zuletzt auch durch das Fachwissen der angehende Dalumer Sportlehrerin und Absolventin der Sporthochschule Köln, Sarah Dall, die auch interessante Teile des Wasserprogramms gestaltete. Aber auch durch unsere Schwimmerin Lotta Schmees konnten wir aus ihrem alternativen Trainingsplan-Fundus aus ihrem Aufenthalt in der englischen schwimmsportlichen Elite-Schule Mount Kelly schöpfen.



















